Der "Inbegriff der Freiheit"

Stadtleben | JUDITH PFEIFER | aus FALTER 40/02 vom 02.10.2002

BARFUSS GEHEN. Ohne Schuhe durchs Leben: Die so genannten Barefooter lieben es, die Welt durch ihre Füße zu spüren. Auch in Wien gibt es ein paar bekennende Barfußgeher, die selbst bei Minusgraden auf Schuhwerk verzichten. 

Aus dem Chagall-Museum ist er rausgeflogen, in den Prado wollten sie ihn ohne Schuhe gar nicht erst hineinlassen. Alex Oelzant ist ein Schnellgeher mit dicker Haut. Das hat er sich so angewöhnt. Gaffer und blöde Bemerkungen ignoriert er. Durchschnittsgeher müssen ihr Tempo gehörig erhöhen, um zu sehen, was Oelzant von den meisten Wienern unterscheidet: Der 27-jährige Informatikstudent geht immer und überallhin barfuss. Einfach so, weil es sich ohne Schuhe besser anfühlt. Auch im Winter. "Bis minus fünf Grad ist es kein Problem, darunter schaue ich aber, dass ich möglichst schnell zur nächsten U-Bahn-Station komme." Erfahrungen, die von Frostbeulen herrühren, die er sich nach 20 Minuten Unterwegssein auf Schneebelag auf der Dresdner Straße holte.

  "Weil


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