TIER DER WOCHE: Wuff! Miau!

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 40/02 vom 02.10.2002

Am Anfang war der Muttertag, den eine gewisse Ann Jarvis 1907 in den USA eingeführt hat. Da dieser so gut ankam, rief eine weitere Amerikanerin, Louisa Dodd, 1910 den Vatertag aus, der unter Präsident Calvin Coolidge 1924 zum nationalen Feiertag erhoben wurde. Weit weniger euphorisch erfolgte 1954 per Resolution der UNO-Vollversammlung die Einführung des Welt-Kindertags, dem auch gar kein festes Datum zugeordnet ist. Die DDR legte den Tag zum Beispiel auf den 1. Juni, die alte Bundesrepublik Deutschland hingegen auf den 20. September. Daher bekommen Kinder auch heute noch von ihren Eltern zu hören, dass eigentlich jeden Tag Kindertag ist. Um den Ehrentag für unsere lieben Freunde, die Tiere, hat man sich da schon mehr bemüht: Bereits 1924 plädierte der Schriftsteller Heinrich Zimmermann für einen Welttierschutztag und schlug dafür den 4. Oktober, den Tag der Heiligsprechung des Franz von Assisi, vor. Diese Hervorhebung entspricht durchaus dem gesellschaftlichen Stellenwert, denn


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