Der letzte Pionier des Films

Extra | Ralph Eue | aus FALTER 41/02 vom 09.10.2002

Carte Blanche Österreichisches Filmmuseum und Viennale zeigen "Das Kino des Jacques Rivette": Auf dem Programm steht eine Retrospektive seines Gesamtwerks und eine schmale Reihe vom Meister persönlich dazu ausgewählter Filme. 

Jacques Rivettes erster Langfilm, "Paris gehört uns": 1959. Ins Kino kommt er erst 1961, drei Jahre nach Drehbeginn.

« "Paris nous appartient" wird wirklich der Film unserer Generation sein. Man wird darin junge Leute sehen, die in Hotelzimmern über die Zukunft der Welt diskutieren, die gegen Kompromisse kämpfen, um ihre reine Vorstellung der Theaterarbeit durchzusetzen, man wird Paris sehen, vielleicht zum ersten Mal, von den verlassenen Champs-Elysées im Morgengrauen bis zum abends erleuchteten Pont des Arts, nicht zu vergessen den Dachboden des Théatre Sarah-Bernard, die Mensa der Uni und die Bistroterrassen, Studentenbuden, Plätze, Malerateliers, Telefonkabinen, Saint-Germain des Prés, die Tuilerien und die Metro! (...) Das französische Kino braucht


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