Phantom Ride to Mariazell

Extra | Michael Loebenstein und Michael Omasta | aus FALTER 41/02 vom 09.10.2002

Klassikaner "zeitnah, weltfern" erzählt in 18 Programmen eine Geschichte des österreichischen Films von seinen Anfängen bis 1945. Ein Gespräch mit Elisabeth Büttner und Christian Dewald, den Kuratoren der Retrospektive, übers frühe Kino, seine Zähmung durch den Krieg und die Rudimente des antifaschistischen Filmschaffens der Dreißigerjahre.  

Seit mittlerweile bald zehn Jahren erforschen Elisabeth Büttner und Christian Dewald, zwei Filmwissenschaftler in Wien, die heimische Filmgeschichte. 1997 erschien das Buch "Anschluss an Morgen", ihre kontrovers diskutierte "Geschichte des österreichischen Films von 1945 bis zur Gegenwart". Mit einem zweiten Band, "Das tägliche Brennen", und der nicht weniger spannenden Filmretrospektive "zeitnah, weltfern" legen sie nun Ergebnisse ihrer Arbeit über die Anfänge des österreichischen Films bis 1945 vor.

Falter: In der österreichischen Filmgeschichte steht das Jahr 1938 gewöhnlich für eine Zäsur. Ihr seht das offenbar anders, denn


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