"Vater fürchtet sich"

Politik | NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 41/02 vom 09.10.2002

LIF. Der liberale Spitzenkandidat und ehemalige Fernsehliebling Reinhard Jesionek über seine Pläne fürs Parlament, seine ehemalige "Willkommen Österreich"-Kollegin Theresia Zierler, den vorauseilenden Gehorsam am Küniglberg und den drohenden Krach in seinem Elternhaus. 

Eine ältere Dame stört ob der Frohbotschaft gleich das Interview mit dem frisch gekürten Spitzenkandidaten: "Stimmt das, was ich heute früh im Radio gehört habe?", fragt sie Reinhard Jesionek aufgeregt und verspricht ihrem Idol: "Also meine Unterstützung haben Sie!"

  Mit Reinhard Jesionek, Sohn des Präsidenten des Jugendgerichtshofs Udo Jesionek, wollen die Liberalen am 24. November den Wiedereinzug ins Parlament schaffen. Bis Ende 2000 moderierte der Publikumsliebling von der roten Couch aus die bei älteren Semestern geschätzte Vorabendsendung "Willkommen Österreich". Zuerst mit Ricarda Reinisch, später mit Theresia Zierler (jetzt FPÖ).

  Politisch war Jesionek bis jetzt nicht aktiv. Er engagierte sich


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige