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Medien | aus FALTER 41/02 vom 09.10.2002

Neue Achse des Bösen? Hätte die RIAA, die Lobby der US-Musikindustrie, im Weißen Haus das Sagen, wären der Online-Tauschdienst KaZaA wohl Staatsfeind Nummer eins und alle User Terroristen. Die Tonträgerproduzenten sind der Auffassung, dass KaZaA derzeit der erfolgreichste Verbreiter illegaler Musikdateien über das Internet ist. Die Peer-to-Peer-Software von KaZaA sei inzwischen mehr als 120 Millionen Mal installiert worden. Monatlich werden illegalerweise mehr als 2,6 Milliarden Musikdateien per File-Sharing im Web ausgetauscht. Ein Vier-Punkte-Programm soll das Copyright-Problem der Musikbranche nun lösen: öffentliche Aufklärung, dass illegaler Dateientausch kein Kavaliersdelikt ist, und das legale Musikangebot an den Bedürfnissen der Fans orientieren. Zudem soll illegales Kopieren strafrechtlich verfolgt und durch technische Maßnahmen weiter erschwert werden.

Liebe per SMS Die mobilkom hat sich ein SMS-Werkzeug ausgedacht, mit dem sich anonym herausfinden lässt, ob der oder


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