"Neues Spielzeug basteln"

Kultur | MICHEAL LOEBENSTEIN und MICHAEL OMASTA | aus FALTER 41/02 vom 09.10.2002

FILM. Peter Tscherkassky zählt zu den bedeutendsten und meistdekorierten Regisseuren Österreichs. Von der Kamera hat sich der Avantgarde-Filmer, dessen "CinemaScope"-Trilogie nun erstmals regulär zu sehen ist, schon vor Jahren getrennt, bearbeitet vorgefundenes Material direkt mit Licht. Mit dem "Falter" sprach Tscherkassky über seine Kino-Sozialisation, über die Ekstasen bei der Arbeit und sibirische Tiger. 

Die heimische Avantgarde ist Österreichs wichtigster Beitrag zur wahren Geschichte des Kinos. Peter Tscherkassky kommt darin eine Schlüsselposition zu: Er ist Autor maßgeblicher Texte über die Entwicklung der österreichischen Avantgarde, war Leiter der Diagonale, des Festivals des österreichischen Films, hat Retrospektiven und Symposien zum frühen Kino und zum internationalen Avantgardefilm kuratiert.

  Seit gut zwanzig Jahren macht Tscherkassky auch Filme. Mit seiner "CinemaScope-Triloge", die im Frühjahr zu den Filmfestspielen nach Cannes eingeladen war, feierte er


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