NÜCHTERN BETRACHTET: Chef checkt Nottermin beim Nackendoktor

Kultur | aus FALTER 41/02 vom 09.10.2002

Zu den schönsten unter den leider und zu Unrecht in den Ruf des Infantilen und Verschmockten geratenen Partyspielen gehört neben Flaschendrehen und Apfeltauchen noch Tiere-Zuordnen. Es geht dabei darum, dass einzelne Personen von allen anderen Partygästen aufgrund physiognomischer oder wesensmäßiger Ähnlichkeiten bestimmten Tieren zugeordnet werden. Ich zum Beispiel werde in der Regel von allen eindeutig als Ratte identifiziert (physiognomisch). Dagegen habe ich nichts einzuwenden, bin ich doch ein Freund dieses kleinen, alerten Globalisierungsgewinners. Würde man mich allerdings nach dem vergangenen Wochenende nach meinem animalischen Analogon befragen, würde ich antworten: "Nicht-Eule". In gewissem Sinne trifft das auch auf die Ratte zu, die von der Eule ja durchaus qua Verspeisen negiert wird; mich hingegen finde ich durch den bekannt wendigen Kopf der Eule aufs Bitterste parodiert, da ich seit Freitag an einer unhübschen Genickstarre laboriere und mich seitdem intensiv mit


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