Bummel: Forrest Gump

Stadtleben | aus FALTER 41/02 vom 09.10.2002

Die Lage ist eigentlich nicht schlecht: Zwischen Mariahilfer Straße mit dem MQ und dem Naschmarkt führen die Pilgerwege der Shopper und Kunstbeflissenen fast zwangsläufig über die Gumpendorfer Straße. Zumindest über den unteren Teil der Hauptverkehrsader Mariahilfs, vorbei beim immer und allseits beliebten Café Sperl. Und genau deshalb hat hier wohl auch ein gegenläufiger Trend zur üblichen Geschäftesterberei eingegesetzt. Interessante Shops, angesagte Lokale (Stichwort Ramien) und neue Kulturinitiativen haben sich auf der "Gumpi" angesiedelt, und es scheint ganz so, als würden sie auch dort bleiben. Hier ein paar Beispiele:

Lichterloh, 6., Gumpendorfer Str. 17, Tel. 586 05 20, Mo-Fr 11-18, Sa 11-16 Uhr, www.lichterloh.com

Möbel und Design aus dem vergangenen Jahrhundert, aufwendig und liebevoll restauriert. Viele Designklassiker aus aller Welt und, ganz aktuell, Roland Rainers Garderobenständer aus der Wiener Stadthalle. Im Original.

kopf2art, 6., Gumpendorfer Str. 22, Tel. 585 21 34, Mo-Fr 10-20, Sa 10-15 Uhr, www.kopf2art.at

Friseursalon, in dem auch Kunst ausgestellt wird. Wer keine Haare (mehr) hat, kommt halt nur zum Kunstschauen her.

Jiggys, 6., Gumpendorfer Str. 28, Mo-Fr 12-19, Sa 11-17 Uhr.

Eine Pionierin an diesem Standort ist Jiggys. Früher gabs nur Second-Hand-Kleidung, mitterweile hat man das Sortiment in Richtung junge (und hierzustadt unbekannte) Designer gelenkt.

unif-f, 6., Gumpendorfer Str. 10-12, Tel. 219 84 99-0, www.unit-f.at

Kein Shop im eigentlichen Sinne, sondern das "Büro für Mode". Hier gibts Infos über und für heimische Designer, regelmäßig Veranstaltungen und Ausstellungen sowie Kollektionsabverkäufe.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige