StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 41/02 vom 09.10.2002

Eine Metallskulptur, vier Meter hoch, fünf Meter breit, 1540 Kilo schwer: Am "Fliegende-Fahnen-Waggon", der seit kurzem am Schottentor steht, kommt man nicht so leicht vorbei. Giorgi Okropiridse, Künstler und Mitorganisator von "Tabla", den "Georgischen Festwochen" (noch bis 14. Oktober), will mit seiner Skulptur ein unübersehbares Zeichen für den Kulturaustausch zwischen seinem Herkunftsort Tiflis und seiner neuen Heimat Wien setzen. "In Wien weiß man wenig über die ehemaligen Ostblockländer, auch über Georgien. Wir wollen, dass sich die Länder kennen lernen, Informationen austauschen", sagt der 40-Jährige, der seit 1991 in Wien lebt und arbeitet. Mit seinem Verein Kulturschmiede organisiert Okropiridse regelmäßig Events, die internationalen Künstlern offen stehen. Der "Fliegende-Fahnen-Waggon" erinnert noch bis März ans ferne Georgien. Infos: www.perron.cc/tabla J. O.


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