Kanzleramt und Kinderkacke

Extra | NINA HORACZEK | aus FALTER 41/02 vom 09.10.2002

DEUTSCHE GESCHICHTE. Die Achtundsechziger sitzen in unserem Nachbarland mittlerweile nicht nur an den Schalthebeln der Macht, sondern erobern auch die Bestsellerlisten. Die damalige Rolle der Frauen wird dabei nur allzu gerne vergessen. 

Joschka mag man eben. Zumindest bei Matthias Gries und Bernd Ulrich ist dies der Fall. Die beiden Berliner Journalisten von der taz und dem Tagesspiegel halten mit ihrer Bewunderung für den grünen Vizekanzler und Außenminister Joschka Fischer in ihrer Biografie "Der Unvollendete" jedenfalls nicht hinterm Berg.

  Zwei Jahre begleiteten die beiden das ehemalige Enfant terrible der deutschen Politik durch alle Höhen und Tiefen. Sie sind dabei, als Fischer versucht, sich in der Nahostkrise als weltpolitischer Akteur zu etablieren, und sie erleben live mit, als er die ersten Bilder des von islamischen Fundamentalisten in Schutt und Asche gelegten World Trade Centers sieht. Die beiden Autoren zeichnen aber auch geradezu akribisch jede Drehung und Wendung


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige