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THOMAS ASKAN VIERICH | Extra | aus FALTER 41/02 vom 09.10.2002

ROCK-GESCHICHTE. Drei neue Bücher zum vierzigjährigen Jubiläum der Rolling Stones belegen, dass die Herren Jagger & Co früher einmal geniale Arschlöcher und eher selten nüchtern waren. 

Der Drogen- und Frauenkonsum war in den Sechziger- und Siebzigerjahren zweifellos eine der Hauptbeschäftigungen der "größten Rock-'n'-Roll-Band aller Zeiten": 1969 hatte sich der Kleptomane Brian Jones als erster Rockstar mit Pillen ins Nirwana befördert. In den Siebzigern stand Keith Richards kurz davor, es ihm mit Heroin nachzutun. Der schon immer etwas klügere Jagger hielt sich zumindest bei den ganz harten Drogen zurück, musste 1967 trotzdem wegen vier Amphetamintabletten für drei Tage in den Knast. Während die anderen koksten, ließ sich Bill Wyman einige der vor dem Hotel wartenden Mädchen nach oben bringen. 1966 verglichen die Stones, wie viele Groupies sie jeweils seit 1962 gevögelt hatten. Bill kam auf etwa 250, Brian auf 130 (die er regelmäßig auch noch mit einer Hundeleine verprügelte),

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