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KLAUS NÜCHTERN
Kultur | aus FALTER 42/02 vom 16.10.2002

Wenn Universal einen Sampler mit dem Titel "WOMANjazz" herausbringt, darf man davon ausgehen, dass sich dergleichen derzeit gut verkauft. Das mit dem Jazz darf man dabei nicht so eng sehen. Auffälliger ist freilich die regionale Dominanz: Von den 15 Aufnahmen kommen mehr als die Hälfte aus Norwegen. Das hängt zum Teil mit dem Hype um Bugge Wesseltoft und sein Jazzland-Label zusammen, auf dem u.a. Beady Belle, Sidsel Endresen und Wibutee verlegt wurden, aber nicht nur. Irgendwie scheint dort oben ein Nest zu sein. Auch Rebekka Bakken ist Norwegerin und hat nach dem aufsehenerregenden "Daily Mirror" nun ihr zweites Album gemeinsam mit dem österreichischen Gitarristen Wolfgang Muthspiel herausgebracht: "Beloved" (Material/Edel) setzt die beeindruckende Variationsbreite der Sängerin in Sachen Phrasierung diesmal im Zwiegesang mit diversen Gitarren um, wobei es die beiden dann mitunter etwas übertreiben: Forcierter Scat und schneidendes Pathos wirken mitunter etwas manieriert, und ob der

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