Design und Bewusstsein

MATTHIAS DUSINI | Kultur | aus FALTER 42/02 vom 16.10.2002

KUNST. Der Wiener Künstler Florian Pumhösl hat sich mit Recherchen über moderne Architektur international einen Namen gemacht. Eine Ausstellung der Generali Foundation und ein Buch zeigen Ergebnisse seiner Reisen in ferne Jahrzehnte und Kontinente. 

Wer eine Reise tut, hat was zu erzählen. Der eine kehrt von einer Tibetreise zurück und beschwert sich über die Bierpreise. Ein anderer berichtet davon, wie er in Kolumbien knapp einem Anschlag von Guerrilleros entkommen ist. Wenn Florian Pumhösl von seinen Reisen nach Afrika berichtet, hört er sich an, als hätte er gerade einen Nachmittag auf der Nationalbibliothek verbracht.

  Das Understatement des 31-jährigen Künstlers hat Methode: In seinen Recherchen über die Prozesse von Modernisierung in afrikanischen Ländern, deren dritter Teil gerade im Königlichen Museum der schönen Künste in Brüssel zu sehen ist, geht es darum, die überbordenden Projektionen auf den schwarzen Kontinent herunterzudimmen. Anstelle der Bilder von

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige