Im Kaufrausch

Extra | aus FALTER 42/02 vom 16.10.2002

PROSEMINAR WIEN, Teil 5: Shopping. Sein Geld loswerden ist in Wien kein Problem. Wer neu in der Stadt ist, erfährt hier, wos am besten geht. christopher wurmdobler

Der Mietvertrag ist unterschrieben, die nächste Nachbarschaft mit Supermarkt, Bäcker, Würstelstand und so weiter ausgekundschaftet, die erste Wiener Clubnacht ohne allzu viel Geldausgeberei überstanden und die Studiengebühr eingezahlt? Wer jetzt und Mitte des Monats noch ein bisschen Geld übrig hat, legt es klarerweise nicht in festverzinslichen Irgendwas-Anleihen an, sondern geht auf Shopping-Tour.

Es soll ja immer noch Menschen geben, die den Unterschied zwischen Einkaufen und Shopping nicht kennen. Also, noch einmal ganz langsam zum Verstehen: Beim Einkaufen gehts um Milch, Brot und Tiefkühlpizza, beim Shopping um die schönen Dinge des Lebens, um Sachen, die man eigentlich nicht braucht, aber trotzdem aus irgendeinem Grund unbedingt haben muss. Natürlich benötigt kein Mensch eine Trainingsjacke von Puma im Retrostil.


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