PHETTBERGS PREDIGTDIENST (Nr. 530): Macht betört, Ohnmacht nicht

Stadtleben | aus FALTER 42/02 vom 16.10.2002

... wir haben euch das Evangelium nicht nur mit Worten verkündet, sondern auch mit Macht ...

1 Thess 1,1-5b (2. Lesung am 29. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres A)

Immer wieder kommen Mails mit dem Wunsch, mit mir reden zu wollen, doch ich schmettere alle ab, meide jeden Termin wie der Teufel das Weihwasser, denn ich kenne die Muster genau, die dann folgen. Leider aber bin ich so verliebt in die Menschen. Ich muss sie sehen, in ihrem Liebreiz, in ihren rührenden Bemühtheiten, wie sie versuchen, zu entkommen, doch zu gelingen, gültig zu werden, zu bleiben. So setze ich mich, wiewohl mich durch die dünne Pyjamahose friert, und ich mir die Blase verkühle, auf die Bänke an den Verkehrsknotenpunkten und verzehre mich nach diesen lieben, fernen Wesen, und liebe sie hinter dickem Panzerglas voll Sehnsucht. Und hier setzt das Problem an, die Belehrung.

Schön ist es, wenn ich wen zufällig treffe. Und wir haben beide gerade Zeit. Das sind erträgliche Pläuschchen. Es ist auch lustig,


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