Eins auf die Mütze

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 42/02 vom 16.10.2002

MODE. Pünktlich zur Haubensaison präsentiert eine junge Wiener Designerin Mützen der etwas extravaganteren Art.

Vor ein paar Jahren noch gehörte die Pelzhaube zum Wiener Winter wie Maronibrater und ein heißer Hintern, wenn man in der Straßenbahn den richtigen Platz erwischte. Aber allmählich verschwanden die räudigen Pelzhauben - manche sagten auch Mottenbeutel - von den Köpfen der Leute und aus dem winterlichen Stadtbild. Geht es nach Sissi Nielson, kommt es aber heuer in Wien wieder zu einem Pelzhaubenrevival. Wenn auch unter leicht veränderten Vorzeichen.

Die junge Wiener Designerin hat nach Angewandte-Studium und vier Jahren als AHS-Lehrerin eine Schulpause eingelegt und sich auf das Designen von sehr kuscheligen und vor allem sehr farbenfrohen Mützen verlegt. Das Label "NIE" stammt dann auch noch aus Nielsons Schulzeit, in der sie täglich die ersten drei Buchstaben als Kürzel ins Klassenbuch eintragen musste.

Die aktuelle NIE-Mützenkollektion umfasst neun verschiedene Modelle


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