Sein Handschlag zählt

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 43/02 vom 23.10.2002

FPÖ. Der Kärntner Untersuchungsausschuss hat einen Zwischenbericht zu Haiders Orient-Reisen vorgelegt. Wichtige Fragen blieben unbeantwortet: Wieso und wofür verschafft der Landeshauptmann seinen blauen Freunden Aufträge im Ausland?

Ein halbes Jahr haben sie sich mit maulfaulen Zeugen herumgeschlagen, mit Ministerien um die Herausgabe von Akten gestritten und sich Schreiduelle mit freiheitlichen Landtagsabgeordneten geliefert. Jetzt liegt der erste Zwischenbericht des Untersuchungsausschusses vor, der sich mit Jörg Haiders Reisen befasst. Auf 45 Seiten kommen ÖVP und SPÖ zu dem Schluss, dass durch Haiders Handschlag mit dem Diktator Saddam Hussein "dem internationalen Ansehen Kärntens und Österreichs geschadet wurde", dass "maßgebliche Vorschriften für die Überbringung von medizinischen Gütern in den Irak nicht eingehalten wurden" und vor allem dass "von Landeshauptmann Dr. Jörg Haider nicht die angeforderten Unterlagen vorgelegt wurden, wodurch eine Aufklärung über die


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