Que viva stw!

Extra | Klaus Nüchtern | aus FALTER 43/02 vom 23.10.2002

PROSEMINAR WIEN, Teil 6: LESEN. Obwohl es bei Büchern an sich eine Preisbindung gibt, lässt sich auch vieles unterm Ladenpreis erwerben.

Die Wahl des persönlichen Buchhändlers ist eine so delikate Angelegenheit wie jene des Ehepartners. Eine akademisch satisfaktionsfähige Buchhandlung etwa zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie Bücher der stw-Reihe (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) im Fenster stehen hat: Die sehen gut aus, sind wohlfeil, g'scheit und unerlässlich. Ein guter Indikator also, selbst für Buchdisconter.

 Beginnen wir mit unserer Jagd nach Cheap Thrills im dritten Bezirk. In der Buchlandung finde ich zwar keine stw-Bände, aber ... dafür gibt es einiges aus der noch schöneren Bibliothek Suhrkamp (Brecht!) zum halben Preis. Für einen Billigbuchladen ist das Geschäft sensationell sortiert. Die Werke des jüngsten Literaturnobelpreisträgers, Imre Kertész, sind zurzeit zwar gerade aus, aber daneben finden sich jede Menge Taschenbücher zum reduzierten Preis


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