"Mein Kopf ist kein Ball"

Stadtleben | GERALD JOHN und WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 43/02 vom 23.10.2002

FUSSBALL Vor dem Wiener Derby: Austria-Trainer Christoph Daum über seinen Zwang zum Siegen, Frank Stronachs soziale Ader und seine "neoklerikalen" Gemälde. 

Das Engagement des deutschen Startrainers Christoph Daum war die jüngste und bisher wohl spektakulärste Personalentscheidung von Austria-Mäzen Frank Stronach und Austria-Manager Peter Svetits. Zur allgemeinen Überraschung wurde Daum vor zweieinhalb Wochen als neuer Austria-Coach vorgestellt - und das, obwohl der erst seit Juli amtierende Trainer Walter Schachner durchaus erfolgreich gewesen war.

  Mit Daum zieht in Wien-Favoriten das Flair der großen internationalen Fußballwelt ein: Der 49-Jährige, der als Fußballer nur auf Amateurniveau gespielt hat, ist eine der schillerndsten Trainerpersönlichkeiten Europas. Er wurde mit dem VfB Stuttgart und mit Besiktas Istanbul Meister, scheiterte mit Bayer Leverkusen erst im allerletzten Spiel (gegen Unterhaching) und war designierter deutscher Nationaltrainer, als ein Drogenskandal


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