Best of Vienna: Amalienbad

Stadtleben | aus FALTER 43/02 vom 23.10.2002

Es gibt Menschen, die besuchen das Amalienbad hauptsächlich wegen der Architektur. Zum Schwimmen ist das Jugendstilbad am Reumannplatz auch oft eher nicht zu gebrauchen, weil zu voll. Zwischen 1923 und 1926 wurde die Badeanstalt erbaut. Das ursprüngliche Gebäude hatte ein Glasdach, das im Sommer geöffnet werden konnte. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste der schwer beschädigte Bau wieder instand gesetzt werden, dabei gingen wertvolle architektonische Elemente verloren. Trotzdem ist das Amalienbad noch immer beeindruckend, besonders schön sind die Saunabereiche (Frauen und Männer saunieren bis auf Ausnahmen getrennt). Übrigens: Im Amalienbad ist auch die Zentrale der städtischen Badeanstalten. Darum ist hier auch die "Bäderlegitimationskarte" erhältlich, die das Baden in den "Öffis" billiger macht.

Amalienbad, 10., Reumannpl. 21, Tel. 607 47 47.

"Best of Vienna", Vol. 1/02, ist um f 3,50 im Buch- und Zeitschriftenhandel oder im "Falter"-Bookshop (www.falter.at), Tel. 536 60-28, erhältlich.


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