PHETTBERGS PREDIGTDIENST (Nr. 531): Oh Mutter aus Traiskirchen!

Stadtleben | aus FALTER 43/02 vom 23.10.2002

... denn ihr selbst seid in Ägypten Fremde gewesen ...

Ex 22,20-26 (1. Lesung am 30. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres A)

Es war nämlich ein großer Aufbruch in der Gegend, wo ich zu mir kam, sodass es mich schwer erwischte, und ich schwer idealismuskrank wurde und bleibe. Ein Gutmensch, wie Bücher über ihn geschrieben wurden, war und bin. Und auf den traf die Premiere von "Offen Gesagt", den dritten Nachfolgeversuch des österreichischen Amtsfernsehens auf den "Club 2".

  Nicht dass es keinen neuen Zorn gäbe. Er saß in Gesalt der "Mutter aus Traiskirchen" den ganzen Abend im Studio. Es war kein "Neffe aus Traiskirchen", nein, es war eine "Mutter aus Traiskirchen" und war das einzig Spannende der Sendung. Die junge Frau schaute so böse, so oskarverdächtig böse, ohne einen Augenblick Milde. Und darum ging es uns allen nur mehr beim gebannten, unfassenden Schauen, wird sie einen Moment nicht böse schauen. Die Antwort war Nein. Sie war Initiatorin gegen Ausländer im Stadtbild


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