FEUILLETON. Die so genannten Qualitätsmedien befinden sich in der Krise. Aber worin besteht diese? Und ist das Feuilleton nicht auch selber schuld? Die ehemaligen "Falter"-Redakteure Doris Knecht, Hans Hurch und Wolfgang Zinggl diskutieren über den Status quo des Kulturjournalismus und das, was den Kritikern noch zu tun bleibt. 

Extra | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 44/02 vom 30.10.2002

Es ist nicht leicht, ehemalige Falter-Mitarbeiter kurzfristig zu einem Round-Table-Gespräch zu versammeln. Stella Rollig etwa, ehemals beim Falter für bildende Kunst zuständig und heute freie Kunstkritikerin, weilt im Ausland; Christian Scheib, der heute für den ORF arbeitet und die Musikprotokolle des steirischen herbstes programmiert, muss in Graz eine Ausstellung eröffnen. Wolfgang Reiter, Theaterdramaturg des steirischen herbstes hat zufällig zum avisierten Termin Zeit (alle anderen Tage kommen nicht infrage), muss dann aber aufgrund akuter Umbesetzungsprobleme wenige Stunden vor dem vereinbarten Treffen absagen. Doris Knecht hat Zeit (muss aber früher gehen). Als (Musik-)Redakteurin und stellvertretende Chefredakteurin war sie von 1989 bis 1998 beim Falter, wechselte dann zu profil und ist heute Kolumnistin des Schweizer Magazins, das zum Tagesspiegel gehört. Hans Hurch (Jahrgang 1952), in den Jahren 1978 bis 1988 beim Falter unter anderem mit dem Aufbau einer Filmredaktion


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