Konsequent inkonsequent

Extra | ARMIN THURNHER | aus FALTER 44/02 vom 30.10.2002

ORF. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein Spielball politischer und wirtschaftlicher Interessen. Gerhard Weis, der letzte ORF-Generalintendant, spricht über Intrigen und Packeleien, über Tauschgeschäfte mit Medien und über politische Einflussnahmen. Nach wie vor engagiert, aber aus der Distanz und ohne Ressentiment.

Gerhard Weis ist Fleisch vom Fleisch des ORF. Oder Urgestein, wie man sagt. Kam in den Anfangszeiten des neuen ORF zum Team, war politischer Journalist, Generalsekretär unter Bacher, Intendant von FS 1 (1974-78), Hörfunkintendant und schließlich der letzte Generalintendant des ORF, eher dieser in eine Stiftung umgewandelt wurde und fortan von Generaldirektoren (oder Generaldirektorinnen) geleitet wird. Im Falter-Gespräch erzählt er aus den Anfängen des ORF und erklärt, warum die Politik in Österreich dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk nur selten wirklich eine Chance gab.

Falter: Herr Weis, das Rundfunkvolksbegehren ist seinerzeit aus einer Unzufriedenheit


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