"Geschobener Eindruck"

Politik | GERALD JOHN | aus FALTER 44/02 vom 30.10.2002

FPÖ. Im blauen Kärnten, das Jörg Haider vom Proporz befreien wollte, feiert der Postenschacher fröhliche Urständ'. 

Der Bericht schreibt von "lapidaren und nichts sagenden" Begründungen. Hält die Beurteilung der Kandidaten für "vollkommen unverständlich". Und schließt daraus, dass man "an der Bestellung der bestqualifizierten Person zum Landesschulratsdirektor nicht interessiert war".

  Diese Zeilen stammen nicht aus einem Propagandapamphlet einer rabiaten Oppositionspartei, sondern aus einem Erkenntnis der Gleichbehandlungskommission des Bundes. Abgespielt haben sich die so scharf kritisierten Vorgänge an einem Ort, wo Postenschacher eigentlich seit Jahren offiziell abgeschafft ist: in Kärnten, das Jörg Haider vom ewigen Proporz befreit haben will. Gerade den Schulbereich wollte der Bärentaler dem "Zugriff der Parteipolitik" entreißen. Die Möglichkeiten dazu hätte er: Als Landeshauptmann ist Haider gleichzeitig Präsident des Landesschulrates.

  Die Realität sieht

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige