PRESSESCHAU

Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 44/02 vom 30.10.2002

Vorarlberg ist ein schönes Land. Es gibt dort höhere Berge, frischere Luft, mehr Geld, viel mehr fesche Skilehrer als in Wien. Und viel weniger Verbrecher. Die Vorarlberger sind so friedlich, dass "D'r Rieblar", der Herr Strudl der Vorarlberger Nachrichten, kaum etwas findet, worüber er sich aufregen könnte. "D'r Föhn, den üs d'Wett'rfrösch für geschtern versprocha hond, hon i tatsächli g'funda, aber blos im Badezimmer ...", witzelte er am Dienstag. Oder am Samstag, und das war schon der Aufreger der Woche: "Meh als 20.000 Ungläubige im Land find i ned so schlimm, viel ärg'r sind dia viela Unglaubwürdiga." Vorige Woche ereignete sich dann aber doch völlig überraschend etwas Schreckliches im Ländle: "Unbekannte Täter haben in Langen bei Bregenz ein Wahlplakat von ÖVP-Politiker Wolfgang Schüssel aus dem Boden gerissen und umgeworfen", berichteten die VN. Damit nicht genug: "Danach wurde das Plakat des Bundeskanzlers auch noch zerrissen." Aber die unerschrockenen Alemannen lassen sich nicht einschüchtern: "Die Gendarmerie sucht Zeugen", hieß es weiter: "Hinweise zu den Personen sind an den Gendarmerieposten Langen bei Bregenz erbeten."


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