KUNST KURZ

NICOLE SCHEYERER | Kultur | aus FALTER 44/02 vom 30.10.2002

Der steirische herbst in Graz startete wie jedes Jahr mit einem ganztägigen Ausstellungsrundgang, der heuer 21 Stationen umfasste. Eine der Vernissagen fand in einer neu adaptierten Industriehalle statt, wo ein Teil des Projekts "Enactments of the Self" (Belgiergasse 8a; bis 24.11.) präsentiert wurde. Dessen Kuratorin, Maia Damianovic´, betrachtet die Gegenwartskunst unter dem Aspekt eines "neuen Existenzialismus". Das sieht dann etwa so aus, dass der Amerikaner Ward Shelley drei Wochen lang an einem Tunnel aus Pappe, Holz und Stahl an der Decke der Halle baut und darin lebt - natürlich nicht, ohne via Überwachungskameras beobachtet werden zu können. Mehr als die Hälfte der Ausstellungsbeiträge finden als Performances im öffentlichen Raum statt.

  Während in der Neuen Galerie Graz die überbordende, nicht zum steirischen herbst gehörende Schau "In the Search of Balkania" läuft, verwandelt sich der Kunstraum rotor für die nächsten eineinhalb Jahre in das "Balkan Konsulat",

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