CHEAP THRILLS: Fragen lohnt sich

Extra | aus FALTER 44/02 vom 30.10.2002

Ins Kino gehen ist kein billiges Vergnügen - Karten kosten gewöhnlich zwischen sechs und zehn Euro. Vorsicht: Oft sind die günstigeren ersten Reihen enorm unbequem! Auf die Debatte, ob die Euro-Umstellung preistreibend mitgespielt hat, sollte man sich gar nicht erst einlassen; jedenfalls hat sich die subjektive Schmerzgrenze scheinbar nach oben hin verschoben.

Viele Kinos bieten jedoch Club- oder VIP-Karten an, mit denen man zu Rabatten an der Kassa, Gratistickets oder diversen Vergünstigungen kommt. Das Angebot ist vielfältig, unübersichtlich und am besten direkt bei den Betreibern zu erfragen. Das Positive ist, dass die meisten Häuser Ticketinformationen und Buchung via Internet ermöglichen (Adressen im Falter-Programmteil). Studentenermäßigung gibt es in gar nicht so wenigen Kinos. An der Kassa zu fragen zahlt sich aus: Meist bedeutet das bis ein Euro Ersparnis - zum Beispiel im Filmcasino oder im Votiv, aber auch in einigen Großkinos. Kinoketten wie die Constantin oder UCI bieten "Kinotage" zum Einheitspreis; gerade zum Wochenanfang (Kinomontag) kann man so sparen.

Beliebt ist das Filmfrühstück im Votiv: Für 9,50 Euro gibt es sonntags Filme in allen Sälen, Kaffee oder Tee zum Nachschenken und ein reichhaltiges Wiener Frühstück.

Apropos Verpflegung: Die Wiener Kinobuffets reichen von günstig und gut bis teuer und unfreundlich. Ein Vergleich zahlt sich aus, motiviert aber meist eher zur Mitnahme eigener Getränke - was die entsprechenden Konzessionäre natürlich nicht gerne sehen (und daher oft recht wachsam sind). Überflüssig ist die Mitnahme beispielsweise im Stadtkino: Das Buffet ist freundlich und sensationell günstig, der kleine Braune (mit Maresi!) um 90 Cent nicht zu schlagen.


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