"Dummer Antiamerikanismus"

Politik | ROBERT MISIK | aus FALTER 45/02 vom 06.11.2002

GLOBALISIERUNG. Michael Hardt, Co-Autor des Bestsellers "Empire", über kluge und blöde Globalisierungskritik, die sensationelle Rezeption seines Buches und das Schwierige der Revolte gegen eine Macht, von der man nicht genau weiß, wo sie sitzt. 

Gleichsam über Nacht wurde Michael Hardt, Literaturprofessor an der Duke University in North-Carolina (USA), zu einem Star der globalen Intellektuellenszene. Mit dem Buch "Empire", gemeinsam verfasst mit Antonio Negri, dem Veteranen der linksradikalen Bewegung Italiens, landete er einen politischen Bestseller und ein Werk, an dem sich im Debattenkosmos zwischen New York, Berlin, New-Delhi und Rio die Geister scheiden. Damit hätten die beiden die neueste "Großidee" geliefert, urteilte die New York Times. Der slowenische Philosoph Slavoj ZÇizÇek nannte "Empire" schlicht das "Kommunistische Manifest für unsere Zeit".

Falter: Diese Woche findet das Europäische Sozialforum in Florenz statt. Sie haben - nach dem letzten World Social Forum -


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