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Politik | aus FALTER 45/02 vom 06.11.2002

Über 22.000 Todesurteile fällten die Nazis zwischen 1938 und 1945 gegen Wehrmachtsdeserteure. Auch an der NS-Hinrichtungsstätte Kagran wurden einst Hunderte "Fahnenflüchtige" von Erschießungskommandos hingerichtet. Vergangenen Donnerstag trafen sich auf Einladung des Personenkomitees "Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz" erstmals überlebende Deserteure beim Gedenkstein am Donaupark, um einen Kranz niederzulegen. Anders als in Deutschland sind in Österreich überlebende Deserteure bis heute nicht als NS-Opfer anerkannt


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