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Medien | THOMAS PRLIC | aus FALTER 45/02 vom 06.11.2002

INTERNET. Wahlbörsen und Onlinetests für unentschlossene Wähler sind der Hit im Netz - und sorgen für Zwist zwischen "News" und der Public Netbase. 

Für einen Augenblick verschlug es sogar Harald Schmidt die Rede. Der "Wahl-o-Mat" hatte eindeutig errechnet, dass der Talkmaster in seinen politischen Ansichten am ehesten mit den Grünen übereinstimmt. Seit diesem öffentlichen Polittest vor der deutschen Bundestagswahl weiß das Fernsehpublikum nicht nur, dass Schmidt Drogen freigeben und Sterbehilfe erlauben würde, sondern kennt auch das Internettool Wahl-o-Mat, mit dem eine Gruppe deutscher Studenten Unentschlossenen zum Durchblick im politischen Themendickicht verhalf.

  Rechtzeitig zur Nationalratswahl in zweieinhalb Wochen entwickeln sich nun auch einschlägige österreichische Internetseiten zum Hit. Die "Wahlkabine" (www.wahlkabine.at) der Wiener Netzkulturplattform Public Netbase funktioniert ähnlich wie das deutsche Vorbild, mit dem sich Harald Schmidt spielte: Der Computer


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