"Warten wir gemeinsam"

Kultur | aus FALTER 45/02 vom 06.11.2002

VERLAGE. Schwarz-blaue Privatisierung regiert: Ob der Österreichische Bundesverlag noch vor den Wahlen verkauft wird, ist allerdings noch nicht sicher. 

Ursprünglich hätte der Verkauf des Österreichischen Bundesverlages schon am 5. November im Ministerrat beschlossen werden sollen. Hieß es. Dann war vom 12. November die Rede. Und schließlich ließ Kunststaatssekretär Franz Morak profil durch seine Pressesprecherin wissen, dass "aus unserer Sicht der ÖBV-Verkauf noch nicht entscheidungsreif ist". Harald Melcher, Geschäftsführer des Stuttgarter Ernst Klett Verlages, hält sich an die in den Angebotsunterlagen formulierte Verpflichtung zum Schweigen, betrachtet den Deal aber "so weit als durchverhandelt. Der Ball liegt nicht bei uns."

  Mit dem vielleicht wichtigsten Partner, Gustav Glöckler, ist man sich, wie dieser bestätigt, "weitgehend einig". Als Inhaber von 47 Prozent der ÖBV-Tochter und des Schulbuchverlages öbv & hpt-Verlagsges.m.b.H., der sich ein Vorkaufsrecht der


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige