Bühnentauglichkeitsprüfung

Extra | KARIN CERNY | aus FALTER 45/02 vom 06.11.2002

PROSEMINAR WIEN, LETZTER TEIL: THEATER. Theaterräume gibt es in Wien viele und vielfältige: von der Plüschorgie zum strengen Keller. Ein "Falter"-Rundgang.

Darling, ich bin im Theater! Zugegeben, Coolnessfaktor haben Theater vergleichsweise wenig zu bieten, aber erstaunlicherweise verhalten sich gerade Freunde, die einen tagaus, tagein durchaus zynisch bedauern, dass man schon wieder ins Theater muss, wie Kinder vor dem Weihnachtsbaum, betreten sie endlich selbst eines der großen Häuser. Wie der Geruch von Kerzen, das Lametta am Baum und diese Mischung aus Konzentration und Aufregung vor der Bescherung, ist jeder Theaterbesuch mehr als bloß Geschenke, die man in Form von (hoffentlich guten) Inszenierungen auf der Bühne vorfindet.

  Trotz so mancher Sakralik - Theaterräume sind meist selbst schon kleine Inszenierungen - gilt: bloß keine Scheu vor großen Häusern. So etwas wie Kleiderordnung gibt es zum Glück schon lange nicht mehr, und jenen Besuchern, die noch daran glauben,


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