CHEAP THRILLS: Last Minute

Extra | aus FALTER 45/02 vom 06.11.2002

Ein gültiger Studentenausweis kostet zwar einiges, bringt aber zumindest im Theater erhebliche Ermäßigungen (zwischen 30 und 50 Prozent). Damit ist ein Theaterbesuch nicht wesentlich teurer als eine Kinokarte. Achten sollte man auf den Beginn des Vorverkaufs (Inszenierungen wie "Rosmersholm" gehen natürlich weg wie warme Semmeln). Im Burgtheater und seinen Häusern startet der Verkauf jeweils am 20. des Vormonats - für Studenten bis 27 gibt es ein bestimmtes Kontingent zum Preis von sieben Euro. Den Termin verschlafen? Macht nichts, Last Minute lohnt sich immer: Eine halbe Stunde vor der Vorstellung werden nicht abgeholte Karten zu ebenfalls sieben Euro vergeben. Und im Winter wird immer jemand kurzfristig krank. Ähnliche Studentenermäßigungen gibt es auch an den anderen großen Häusern (Josefstadt vier Euro, Volkstheater im Vorverkauf 40 Prozent Ermäßigung, Restkarten eine Stunde vor Beginn um 3,60 Euro). Für das Burgtheater-Kasino gibt es die Clubkarte (für Studenten 22 Euro pro Spielzeit für zwei Theaterabende und zwei Sonderveranstaltungen nach Wahl, die Schiene "Spieltriebe" gratis, und auf alle anderen Vorstellungen im Kasino gibt es 50 Prozent ). Einige "mittlere Bühnen" (Drachengasse und Bar, Ensemble Theater, dietheater, Gruppe 80 und Theater m.b.H.) haben sich zu den "7" zusammengeschlossen. Erwirbt man eine Karte, so kann man diese innerhalb von vier Wochen gegen eine neue zum halben Preis eintauschen - so oft man will. Ansonsten gibt es auch dort die üblichen Studentenermäßigungen oder den "Theaterdienstag" (Halbpreis). Im Tanzquartier erhalten Studenten 30 Prozent Ermäßigung, aber bereits eine ÖBB-Vorteilskarte bringt 15 Prozent. Auf jeden Fall immer das Kleingedruckte im Programm lesen!


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige