Die Bohnen-Zerstörung

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 45/02 vom 06.11.2002

NEUES LOKAL. Ein winziges Lokal richtet sich seit kurzem an die Schnittmenge aus Veganern, die unter 25 sind und viele Haare haben.

Dass das fleischlose Essen früher oder später ganz groß kommen wird, sei an dieser Stelle einmal prophezeit. Und ein Indiz dafür ist zum Beispiel die Existenz einer gar nicht so kleinen Gruppe von Kids, die aus Überzeugung vegan leben und die eigentlich nicht so viel anders aussehen als die Big-Mac-Esser. In dieser veganen Szene hätten sich Dietmar Eicher und seine Kompagnons Matthias Balgavy und Katharina Flandorfer schon seit längerer Zeit herumgetan, erzählt Eicher, und die Definition der Küchenrichtung ihres Marabunta klingt auf den ersten Blick eher seltsam: "Wir sind definitiv nicht bio, wir machen was Ordentliches zum Essen."

Ist zwar nicht wirklich ein Widerspruch, aber okay. Den Namen Marabunta lieh man sich übrigens von der aus C-Movies bekannten südamerikanischen Killerameise, die alles frisst, was ihr vor die Kiefer kommt, und was im südamerikanischen


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