PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Religionschauvinist Schönborn

Stadtleben | aus FALTER 45/02 vom 06.11.2002

... Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen ... Mt 25,1-13 (Evangelium am 32. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres A)

Am Allerheiligentag in seiner Predigt in der Krone, der Wiener Erzbischof, Schönborn, wieder und wieder und wieder: religionschauvinistisch wie rassistisch: Die Bergpredigt Christi ist das Programm des glücklichen Zusammenlebens. Sehen wir uns doch die Dramen in unserer Welt an: Mit welchen Programmen soll denn ein glückliches Leben gelingen, wenn nicht mit diesem? Schnallt er ihn nicht, den Kontext, oder ist er bewusster Rädelsführer der Reaktion? Nimmt er den Dalai Lama nicht wahr, wenn der sagt, dass alle Religionen denselben Aspekt des Menschseins repräsentieren? Kann es sein, dass er nicht spürt, was es im Konzert der Welt gruppendynamisch bedeutet, wenn einer vom reichen, mächtigen Teil der Welt undemütig sagt, unser Weg ist der bessere, der richtigere? Glaubt Schönborn tatsächlich, dass nicht aus allen Religionen Herzensbildung und Edelmut


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