TIER DER WOCHE: Elvis ist tot!

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 45/02 vom 06.11.2002

Ein Emu ist außer Kontrolle geraten. Dabei ist nicht die European Monetarian Union, die europäische Währungsunion, gemeint, sondern natürlich der große Laufvogel aus Australien. Diese Tiere sind dank ihres dicken Federkleids winterfest und werden auch bei uns in Österreich gerne als Attraktion in Freigehegen gehalten. So auch in Brixen, wo aber ein Sturm den Zaun umlegte und zwei Emus entkommen konnten. Einer der beiden namens Elvis ließ sich nicht mehr einfangen (was bei den dinosaurierartigen Krallen der Tiere auch nicht so leicht ist) und marodierte über die Felder Tirols. Ein Tierarzt versuchte den Vogel zuerst mit einem Narkosegewehr zu betäuben, was laut APA "ohne Erfolg" blieb. War der Veterinär so ein schlechter Schütze, oder war die Dosis auf "Tauberl" eingestellt? Wir wissen es nicht, wohl aber dass Elvis dann durch einen "gezielten Schuss eines Gendarmeriebeamten" erlegt wurde. Gut, dass sich die Kugel nicht unabsichtlich löste, als sich der Delinquent der Verhaftung


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