VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 46/02 vom 13.11.2002

... wurde von der "vorübergehenden Einstellung" von "Extrablatt" und "Filmschrift" berichtet.

Zwei österreichische Monatszeitschriften sind im November nicht erschienen: die Filmschrift und das Extrablatt. Per Gerücht wird der Zusammenbruch vermeldet. Der Falter hat bei den betroffenen Redaktionen nach deren konkreter Situation gefragt. Die Filmschrift ist zurzeit eingestellt worden, weil die Finanzierung über Inserate ausgeblieben ist. Die allgemeine Verknappung des Wertbudgets, die die "kleinen" Zeitschriften besonders hart trifft, zwingt die Filmschrift zu einer "Pause" und zur endgültigen Einstellung, wenn kein Finanzier oder keine Finanzierungsmöglichkeiten gefunden werden können. Das Extrablatt hat im Editorial seiner Septembernummer die Übernahme des Betriebes durch Herrn Kommerzialrat Tusch, der eines der größten österreichischen Druckereiunternehmen aufgebaut hat, in euphorischer Zuversicht gepriesen. Jetzt hat Tusch das Extrablatt eingestellt. Der Falter konnte Kommerzialrat Tusch telefonisch nicht erreichen, um ihn nach den Gründen seiner kurzfristigen Entscheidung zu fragen.


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