"Schrecklich bunt"

MATTHIAS DUSINI | Kultur | aus FALTER 46/02 vom 13.11.2002

ARCHITEKTUR. Sind Prag, Ljubljana oder Bukarest im Kapitalismus schöner geworden? Und geht es den Architekten mit privaten Bauherren besser? Auf dem 10. Wiener Architektur Kongress wurde nach Antworten gesucht. 

Nach dem ersten Vortrag ist eigentlich schon alles gesagt. Was der slowenische Architekt Andrej Hrausky am Samstag im Architekturzentrum Wien über Ljubljana erzählt und wie er die Rolle der Architekten nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Systems beschreibt, wird sich, in lokalspezifischen Variationen, in den folgenden Vorträgen wiederholen.

  Erstens: "Das Kapital kommt und bringt eigene Architektur mit." Dazu zeigt Hrausky Dias der Baumarktkette Baumax und des Supermarkts Merkur, die an der Stadteinfahrt von Ljubljana große, hässliche Hütten mit einem fetten Logo vorne drauf errichtet haben. Der Staat als omnipräsenter Bauherr hat sich längst verabschiedet. Ihm folgten private Investoren, und die kamen vor allem aus dem Ausland. Beim Besuch in der von der Gemeinde

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