Theater im Eigenbau

Kultur | PETRA RATHMANNER | aus FALTER 46/02 vom 13.11.2002

THEATER. Das Theater Spielraum ist in das ehemalige Erika-Kino eingezogen. Die Eröffnung ist eine Hommage an das hundert Jahre alte Kino. 

Dieser Theaterleiter ist nicht nur sein bester Regisseur, sondern zugleich sein bester Bauleiter. Gerhard Werdeker, 44, macht seit bald zwanzig Jahren Theater; die dafür nötigen Räume baut er sich gleich selbst. Jetzt hat Werdeker sein mittlerweile drittes eigenhändig renoviertes Theaterhaus eröffnet: Das "Theater Spielraum", zuletzt im dritten Bezirk gelegen, ist nun im ehemaligen "Erika-Kino" in der Kaiserstraße beheimatet und hat den bisherigen Kellertheatermief hinter sich gelassen.

  Dahinter liegen fast vier Jahre zähes Ringen. Das Erika-Kino war zuletzt ein etwas heruntergekommenes Nachspielkino im Besitz von Erich Hemmelmayer, der es im April 1999 entnervt geschlossen hatte. Daraufhin war in den Zeitungen wieder vom "Kinosterben" die Rede, es wurde gemutmaßt, dass eine Handelskette in den leer stehenden Bau einziehen sollte. Es kam


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