Sideorders: Koreanisch

Stadtleben | aus FALTER 46/02 vom 13.11.2002

Die koreanische Küche kann zweifellos - wie fast alle asiatischen Küchen - ganz schön spannend sein. Ihr Pech, dass in den letzten zehn Jahren immer grad irgendwelche Asia-Küchen am Zug waren, die aber halt gerade noch spannender und trendiger waren: Sushi, Dim Sum, Nudelsuppe, Vietnam, Thai und demnächst wahrscheinlich Indien (endlich!). Dennoch ist die Zahl koreanischer Lokale in Wien gar nicht so klein, verglichen etwa mit indonesischen Restaurants, was nicht zuletzt an einer potenten koreanischen Gemeinde liegt. Probieren, wie das schmeckt, kann man etwa hier:

Senara, 1., Schwarzenbergstr. 4, Tel. 512 99 83, Mo, Di, Do-Sa 11.30-14.30, 18-23, So 12-14.30, 18-22.30 Uhr.

Ein besonders kurioser Fall koreanischer Küche, nämlich in japanischer Adaptierung: Die Griller sind in den Tischen integriert, mit Entlüftung und anderen High-Tech-Features ausgestattet. Die Karte ist unermesslich groß, Menüs helfen aber bei der Orientierung. Tolle Saucen und Marinaden, nicht versäumen darf man "Kalbi", ein ziemlich fettes Fleisch von der Rinderstelze.

Hanil, 1., Singerstr. 13, Tel. 512 84 26, tägl. 12-15, 18-23 Uhr; 6., Gumpendorfer Str. 14, Tel. 587 79 41, Mo-Sa 12-14.30, 18-23 Uhr.

Pionier nicht nur der koreanischen, sondern überhaupt so ziemlich jeder asiatischen Küche hier in Wien. Das Design der Hanils ist eher schlicht, seit jeher freut man sich darüber, dass man beim City-Hanil auch sonntags am Tisch grillen kann.

Yoo, 6., Stumperg. 27, Tel. 597 28 79, Mo-Sa 11.30-14.30, 18-23 Uhr.

Auch einer der ganz frühen Vertreter. Ansatzweise modernes Asia-Design und eine für so ein kleines Lokal große Auswahl an scharfen Speisen. Wie fast überall anders auch: Sushi spielt auch mit.


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