Gebratener Hyundai


FLORIAN HOLZER
Stadtleben | aus FALTER 46/02 vom 13.11.2002

NEUES LOKAL.Wo sich sonst nur Pizzaschnitte und Wienerwald gute Nacht sagen, wagte sich ein koreanisch-japanisches Restaurant aufs Parkett.

Ich weiß wenig über die koreanische Küche. Bisherige Erfahrungen gipfelten darin, dass die Portionen meistens ziemlich groß waren, dass ganz schön viel Fleisch vorkam, viel Knoblauch auch, und dass generell die Schärfe für die Koreaner kein unbekanntes Thema sein dürfte. Gewiss ist, dass die Japaner koreanisches Essen ziemlich mögen, weshalb sie die Hits der Korea-Küche auch einigermaßen eingemeindet haben.

In Wien konnte sich die koreanische Küche bis jetzt nicht so wahnsinnig gut durchsetzen, obwohl alle erwähnten Kriterien ja eigentlich auf hohe Akzeptanz hierzulande schließen lassen. Die Leute vom Nori Nuri setzten daher ein bisschen auf die sichere Karte, indem sie eben auch auf japanische Standards setzten, namentlich Sushi und Tempura, was da in Hernals, wo sich die Sohomäßigkeit ja doch eher in Grenzen hält, wahrscheinlich nicht

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