"Es war zum Speiben"

Politik | FLORIAN KLENK und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 47/02 vom 20.11.2002

GRÜNE. Alexander Van der Bellen über die drohende rot-schwarze Koalition, die positiven Seiten des Medienkartells, seine leidvollen Erfahrungen mit Naturdrogen und warum er das Asylwesen dem Innenminister wegnehmen will. 

Die Gäste der zünftigen "Gaststätte Figl" staunten nicht schlecht, als Alexander Van der Bellen den Schankraum betrat. Hier, im idyllischen, aber tiefschwarzen Bauerndorf Ratzersdorf bei St. Pölten, versucht der Grünen-Chef seine Funktionäre noch einmal zu motivieren. Es gilt, Stimmen aus dem bürgerlichen Lager zu keilen. Die Schwarzen machten es den Grünen im Wahlkampf nicht leicht. Sie warnten vor Bauernsterben, "Haschtrafiken" und Chaos auf den Straßen. Noch mehr Sorgen bereitet der regierungshungrigen Oppositionspartei aber der mögliche Koalitionspartner SPÖ: Alfred Gusenbauer schließt es nämlich nicht aus, mit einem Finanzminister Karl-Heinz Grasser in einer rot-schwarzen Koalition regieren zu wollen. Im Falter-Gespräch skizziert Alexander Van der


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