"Nicht persönlich nehmen"

Politik | NINA HORACZEK und FLORIAN KLENK | aus FALTER 47/02 vom 20.11.2002

FPÖ. Warum sich hier kein Interview mit Herbert Haupt findet: Der "Falter" und die FPÖ. Ein Resumee der letzten drei Jahre. 

Wo druck ma Sie noch rein?", fragt Gerald Grosz, Pressesprecher von Herbert Haupt, ganz unschuldig. Als würde es sich um den ersten Interviewwunsch handeln. Drei Mal hatte der Falter in der vergangenen Woche versucht, mit dem freiheitlichen Spitzenkandidaten ins Gespräch zu kommen. "Dienstag geht sich sicher aus", versprach der Sekretär. Doch schon am Tag vor dem Termin vertröstete er: "Es ist so eng mit der Zeit. Lieber am Donnerstag." Auch da war es dann zu eng. "Heut schaff ma's nicht, vielleicht am Freitag zwischen sechs und acht in der Früh?"

  Am Tag vor dem Termin, um halb sieben Uhr abends, meldete sich der Falter im Büro von Spitzenkandidat Herbert Haupt. "Hallotschi!", begrüßte der Pressesprecher: "Wo druck ma Sie noch rein?" Ein paar Späßchen, und schon gibt es einen Termin: "Freitag früh, acht Uhr im Ministerium." Sogar ein Frühstück wird


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