FERNSEHEN

Medien | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 47/02 vom 20.11.2002

Jetzt ist es also so weit: Österreich sucht manisch seinen Superstar. Ist ja auch eine ganze Weile her seit Falco. Für die Starsuche wurden landesweit Tausende junge, äh, Talente gecastet - unter anderem von Starvocalcoachs mit affigen Hollywoodstarbrillen, Starchoreographinnen, die immerhin zugeben, nicht singen zu können, und Starproduzenten, die Hans Hölzl und viel später mal einen Fernsehtaxler zum Star gemacht haben. Oder halt fast. Oder eigentlich gar nicht. In den nächsten Wochen müssen jetzt jedenfalls ein paar Auserwählte der Nation Austropop und Kuschelrock vorsingen, und sich von weiteren Auskennern wie der Ex-Antonia-aus-Tirol-Darstellerin Sandra S-Punkt beurteilen lassen. Alles im Rahmen einer Show, die auf Samstagabend macht, aber dann doch nur Montagabend ist. Quatschtantenexport Arabella Kiesbauer wurde dafür extra aus PRO-7-Land zurückgeholt, und wohl aus Dankbarkeit über die Rettung aus dem Quotenloch steigt sie dann schon mal freiwillig in einen für den Sendeplatz übertrieben pompösen Glitzerfummel - oder fast nackt aufs tv-media-Cover. Wie die Show heißt? "Starmania", verrückt, nicht?


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