Niemand ist böse

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 47/02 vom 20.11.2002

FILM. Clint Eastwood ist einer der großen Handwerker des Kinos. Sein neuer Film "Blood Work" ist allerdings eher eine Fehlkonstruktion. 

Von der Geschichte nur das Wichtigste. Terry McCaleb, ein alternder "Profiler" des FBI, bricht während der Jagd auf einen Serienmörder, der als Signatur eine unerklärliche, neunstellige Ziffernkombination am Tatort hinterlassen hat, zusammen. - Zwei Jahre später. Eine junge Frau wird ermordet, die dieselbe seltene Blutgruppe wie McCaleb hat, sodass die bereits längere Zeit geplante Herztransplantation vorgenommen werden kann. Als die Schwester des Opfers den Exkriminalisten aufklärt, welch tragischen Umständen er sein neues Leben verdankt, gibt McCaleb ihrem Drängen nach und beginnt, in der Sache zu ermitteln. Schon bald führt ihn die Spur zurück zu jenem Fall vor zwei Jahren, der nie abgeschlossen wurde.

  "Blood Work" ist Clint Eastwoods 18. Produktion, seine 23. Regiearbeit und sein 44. Film als Hauptdarsteller. In der Regel, und das ist


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