Sideorders: Reise nach Indien

Stadtleben | aus FALTER 47/02 vom 20.11.2002

Allein die Größe des Subkontinents bringt es mit sich, dass die Zahl der Regionalküchen fast unüberschaubar ist. Ihnen allen gemein: Gewürze! Und deshalb hat die indische Küche auch noch so eine große Zukunft, denn: Von ihren medizinischen Faktoren einmal abgesehen, bringt die Verwendung von reichlich Gewürz eine ordentliche Geschmackssensation zustande, ohne dass man sich dafür ein Kilo Essen reinschieben muss. Auch wenn Wien nicht London ist und auch wenn es an Design-Indern komplett fehlt - ein paar sehr gute Inder haben wir schon:

Indian Pavillion, 4., Naschmarkt Stand 74-75, Tel. 587 85 61, Mo-Fr 11-18.30, Sa 11-17 Uhr.

Viele behaupten, Indian Pavillion sei der beste Inder der Stadt, der kleinste ist es auf jeden Fall. Angenehmerweise eine sehr überschaubare Karte, wunderbare Curries und Linsengerichte, feine Kombinationen, indische Biere, tolle Vorspeisen.

Jaipur Palace, 9., Brünnlbadg. 15, Tel. 402 21 23, tägl. 11-14, 18-23 Uhr.

Sieht ungefähr genauso aus, wie man sich ein indisches Restaurant vorstellt, ist aber besser als viele davon. Sehr gekonnter Einsatz der sehr vielen Gewürze (eh klar), Home of Lorbeer, nette Atmosphäre.

Curry Insel, 8., Schlösselg. 24, Tel. 406 92 33, Di-Fr 17-24, Sa, So 11-24 Uhr, www.curryinsel.at.

Hier wird Sri-Lanka-Küche praktiziert, was heißt, dass es schon ganz schön scharf sein kann. Unermesslich große Karte, sehr viele sehr authentische Gerichte, ein wenig Vorbereitung (etwa via Homepage) ist vielleicht zu empfehlen.

Royal Shere Punjab, 4., Paulanergasse 8, Tel. 952 84 16, Mo-Sa 11.30-15, 18-23.30 Uhr.

Nordindische Küche, die aber echt auch nicht gerade unscharf sein muss. Hier weiß man etwa grandios superscharfe grüne Chili-Pasten zu mischen und auch sonst: Geschmack über alles!


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