Sideorders: In der Vitrine

Stadtleben | aus FALTER 48/02 vom 27.11.2002

Die Vitrine ist eine wunderbare Sache: ein Schrank mit einer Glasscheibe, wo nette Menschen köstliche Dinge reintun, angesichts derer uns das Wasser im Munde zusammenläuft und wir das dann gleich kaufen wollen. Vitrinen haben ein bisschen was von Fernsehen und auch vom Schlaraffenland, weil in einer ordentlichen Vitrine ja auch ordentlich was drin ist. Die schönsten Fressvitrinen der Stadt sind diese (Auswahl rein subjektiv):

Zum Schwarzen Kameel, 1., Bognerg. 5, Tel. 533 81 25, Mo-Sa 8.30-24 Uhr.

Einziger Klassiker der Stadt, und das auch noch, obwohl in den letzten Jahren (unter Mitwirkung von Küchenchefin Martina Willmann) die gute alte Feinkostvitrine stark verändert wurde: Antipasti vom Feinsten, Schinken und Käse in erquicklicher Auswahl und Qualität.

L'Ora giusta, 19., Billrothstr. 14, Tel. 369 52 20, Mo-Fr 9-21, Sa 9-16 Uhr.

Gnadenlos gut sortierter Alimentariladen, in dem nicht nur verführerisch die Schinken baumeln und Käse duften. In der Vitrine finden sich auch Antipasti, wie man sie sonst nur selten findet.

Urbanek, 4., Naschmarkt 46, Tel. 587 20 80.

Nirgendwo gibts mehr edle Nahrungsmittel auf engerem Raum als hier: Der Urbanek-Laden besteht quasi nur aus der Vitrine, voll geräumt bis oben hin mit exzellenten Schinken und Würsten, dem besten Presskopf der Stadt, der unglaublichen Beskidenwurst und wirklich sehr reifen Käsen.

Piccini Piccolo Gourmet, 6., Linke Wienzeile 4, Tel. 587 52 54, Mo-Fr 11-19.30, Sa 9-14 Uhr.

In Sachen Antipasti-Auswahl absolut unübertroffen: Die Vitrine hier biegt sich quasi unter der Last der an die fünfzig verschiedenen Gemüse-, Fisch- und Fleischhäppchen - Schlaraffenland für Playmobilfigürchen!


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