Nach der Nudel

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 48/02 vom 27.11.2002

NEUS LOKAL. Der beste Ravioli-Verchecker der Stadt hatte plötzlich ein bisschen Platz und nützte diesen für ein Lokal.

Nachdem sich Markus Billig vor zweieinhalb Jahren dazu entschloss, nicht mehr CEO einer Multimedia-Möbelfirma in New York sein zu wollen, sondern stattdessen wieder irgendwas in Wien zu machen, und zwar etwas, was mit italienischem Essen zu tun hat, entstand einmal die La Pasteria. Dort bastelte der ehemalige Topmanager dann gefüllte Nudeln in mannigfacher Ausführung und hatte alsbald an die hundert Lokale in Wien, die ihm seine Ware abkauften. In weiterer Folge kam auch ein ziemlich gut sortiertes Spektrum von selbst importierten Alimentari und Antipasti dazu, und weils in der Servitengasse ja auch so idyllisch zum Sitzen ist, stellte er im Sommer ein paar Tischerln auf die Gasse, wo man die Teigware auch gleich vor Ort ein bisschen kosten konnte.

So weit, so wunderbar. Dann wurden die Aufträge aber immer mehr, und der Raum neben seinem Alimentari reichte für die


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