Wohnzimmer-Racing

THOMAS PRLIC | Stadtleben | aus FALTER 48/02 vom 27.11.2002

NEUER SHOP. Die kleinen Modellrennflitzer von Hotslot gibts jetzt auch in einem eigenen Geschäft.

Martin Markeli kann seine Begeisterung kaum verbergen. "Das ist leiwand, oder?", sagt er, während er seinen kleinen Flitzer auf der Modellrennbahn im Kreis sausen lässt. Markeli ist zwar schon mitten drin in seinen Dreißigern, trotzdem beschäftigt er sich gemeinsam mit seinem um zehn Jahre älteren Bruder Christian mit Spielzeugautos. Und zwar hauptberuflich.

Vergangenes Jahr begannen die Brüder in einem Keller im siebten Bezirk, riesige Rennstrecken für kleine Autos im H0-Format aufzubauen. "Aber wir waren mit unseren Anlagen einfach zu teuer." Weil die damals verwendeten Schienen eigens aus den USA importiert werden mussten, kosteten die Designerbahnen ein halbes Vermögen. Die Markelis beschlossen also, die Schienen selbst zu fräsen, nahmen sich mit Tom Kilian einen dritten Geschäftspartner und ließen den Firmennamen Hotslot als Marke eintragen. Mitte November eröffneten die Rennfreaks

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